Svatý Hostýn ist der meistbesuchte Wallfahrtsort in der Tschechischen Republik. Auf der Anhöhe steht die Basilika Mariä Himmelfahrt, ein bedeutender Marienwallfahrtsort.
Die Schwestern-Gemeinschaft in Svatý Hostýn wurde 1962 gegründet. Während der Zeit des Totalitarismus waren die Schwestern zunächst in einer sozialen Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung tätig. Anfang 1986, als sie Svatý Hostýn verlassen mussten, erwirkte der örtliche Pfarrer die Erlaubnis, dass sie bleiben und sich weiterhin um die Wallfahrtskirche und die Sakristei kümmern durften.
Im Jahr 1990 wurde die geistliche Leitung von Svatý Hostýn der Gesellschaft Jesu anvertraut. Der Dienst der Schwestern wurde in der Folge um die Leitung der Küche für die wachsende Jesuiten-Gemeinschaft erweitert. Eine bedeutende Veränderung ereignete sich im vergangenen Herbst, als die Jesuiten nach 35 Jahren Dienst abzogen und die Verantwortung für die Wallfahrtsstätte an die Diözese überging.
Derzeit sind drei Schwestern in Svatý Hostýn tätig, wo sie in der Basilika arbeiten und die Wallfahrt unterstützen.












