Die Fahrt nach Hegne führte zunächst nach Herten Rheinfelden. Wir wurden von den drei Schwestern und dem Vorstand des St. Josefs Hauses, Frau Ackermann und Herrn Kunde herzlichst begrüsst und erlebten einen eindrucksvollen Gottesdienst zum Tag der Euthanasie. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden Holztauben an einen Gedenkstein gehängt, die an die vielen Menschen erinnern sollen, die in Herten während des zweiten Weltkrieges umgebracht wurden.
Das St. Josefshaus in Herten entstand aus dem Anliegen, Menschen mit schweren geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen eine dauerhafte, menschenwürdige Betreuung und ein geschütztes Lebensumfeld zu bieten.
Die Gründung steht beispielhaft für ein Projekt, das aus sozialer Verantwortung, kirchlichem Engagement und großem Vertrauen in gemeinschaftliche Unterstützung entstanden ist. Sie bildet den Ursprung einer Einrichtung, deren Ziel es von Beginn an war, Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen Schutz, Pflege und Würde zu geben.
Um 15.45 Uhr kamen wir in Hegne an, hatten noch Zeit für ein Stück Kuchen bevor offiziell die Generalvisitation mit einer festlichen Vesper eröffnet wurde.
Im Anschluss an das Abendessen trafen sich die Mitglieder der Provinzleitung mit der Generalleitung zu einer ersten Begegnung.






